E-Zigaretten, Covifd-19, Covid, Corona

Hessen: E-Zigaretten sind nötig und gehören zur Grundversorgung #corona #covid19

Das Land Hessen sieht die Notwendigkeit der Grundversorgung durch E-Zigaretten und nimmt den Fachhandel ausdrücklich von der Schließungsverfügung aus.

E-Zigaretten, Covifd-19, Covid, Corona

"Wir sind sehr froh darüber, dass die Fachgeschäfte in Hessen offen bleiben und damit sicherstellen können, dass ehemalige Raucher sich weiterhin mit Ersatzteilen und Nachfüllflüssigkeiten versorgen können und nicht in Gefahr geraten, zum Tabakrauchen zurückkehren zu müssen," sagt Michal Dobrajc, erster Vorsitzender des VdeH. "Die übrigen Länder sollten dem Beispiel folgen, der bestehende Flickenteppich ist ein unerträglicher Zustand."

#corona #covid_19 #covid19


Michael Pawlik BangJuice Vertrieb Interview

Team-Interview: Michael Pawlik

Wie heißt du und wie alt bist du?

 Mein Name ist Michael und ich bin 33 Jahre alt.

Welchen Job hast du als Teil des BangJuice Teams?

Ich bin für den Vertrieb zuständig und kümmere mich um Großhändler so wie Einzelhändler. Durch meine Mithilfe kommt Bangjuice in die Läden vor Ort. Unter anderem bin ich für unser Versandteam und die Anfertigung unserer OEM Basen verantwortlich.  Da ich eine langjährige Freundschaft mit der Geschäftsführung pflege und mir viel an der Firma liegt, übernehme ich auch Tätigkeiten außerhalb meines Aufgabengebiets. Bevor ich in den Vertrieb berufen worden bin, war ich in einem unserer Läden als Storemanager tätig und habe dabei geholfen, die Smokeria Mainz mit aufzubauen.

Dampfst du selber?

Ich habe mit dem Dampfen 2017 begonnen, da ich durch den beginn bei Bangjuice auf das Dampfen aufmerksam geworden bin. Komplett rauchfrei bin ich seit November 2019. Seitdem dampfe ich ausschließlich.

 


Welche „E-Zigarette“ - also welchen Akkuträger und Co. - benutzt Du privat?

Durch das Arbeiten in einem unserer Stores habe ich fast jeden Akkuträger und Verdampfer schon einmal durch. Aktuell pendel ich zwischen der Wismec Gen 3 Dual mit einem Crown 4 und der blu mit Podsystem.

Was sind deine drei Lieblingliquids?

Sehr gut schmeckt mir unser Charlie Delta, welches ich immer suchte, wenn wir auf Messen unsere Tester aufgestellt haben. Unser neues Minze Honig (Master Mint) finde ich perfekt für MTL-Geräte. Dafür hole ich auch ab und zu mal die Caliburn aus dem Keller. Ansonsten nerve ich auch gerne mal unseren Miraculix Stefan, den Meister der Aromen, solange bis er mir was zaubert, dass ich dann probieren kann. Erst dann hat der Gute wieder Ruhe vor mir. ;-)

Checkt unbedingt auch das Interview mit ihm ab, welches wir hier im BangJuice Blog kürzlich erst veröffentlicht haben.


Flavorist BangJuice Stefan Duerr

Interview: Wie entsteht ein E-Zigaretten Aroma?

Hey, Stefan! Vielen Dank, dass Du dir die Zeit nimmst und die Fragen zu Deinem Job bei BangJuice beantwortest, de immer wieder an uns herangetragen werden. Denn viele unserer Kunden wissen nicht, wie ein Aroma kreiert und wie der Ablauf bei diesem Prozess ist. Starten wir alos mit der ersten Frage:

Wie lange braucht man um ein Aroma zu entwickeln?

Pauschal kann man das nicht wirklich in einen Zeitrahmen fassen. Am besten und bildlich gesprochen, kann man den Prozess mit dem von einem Maler vergleichen, der sich hinsetzt um ein Bild zu malen. Du sitzt vor einem leeren Blatt oder einer Leinwand, hast eine Vorstellung, eine Idee und dann musst du das Ganze mit Inhalt füllen.

Klar spielen Dinge wie Erfahrung, ein guter Geschmack und Geruchssinn eine große Rolle und können den Prozess beschleunigen aber eine Garantie dafür, dass all das dadurch perfekt oder schneller vonstatten geht, gibt es diesbezüglich nicht immer.

Was meine Person anbetrifft arbeite sehr gerne intuitiv, lasse mich oftmals von meinem Gefühl leiten und arbeite weniger technisch bei einer Rezeptentwicklung. Da brauche ich in der Regel viel Ruhe und klare Gedanken

Sobald eine Idee für ein neues Aroma entstanden ist, spielt sich in meinem Kopf fast nichts mehr anderes ab. Da gibt es auch gefühlt keine Freizeit, weil ich ständig damit beschäftigt bin, wie und in welcher Weise ich mit dem Profil anfange, was ich verbessern kann, welche Aromen passen könnten, usw., usw. Deswegen gehe ich auch gerne in diesen Zeiten an einem Wochenende ins Labor.

Ich mag das sehr, mich an einem Sonntagmorgen ins Office zu verziehen und den ganzen Tag mit meinen Aromen zu verbringen. Da bin ich extrem produktiv und kann mich austoben mit all dem was da in meinem Kopf vorgeht.

Und um ehrlich zu sein brauche ich auch genau das in Hochzeiten der Entwicklung, also das alleine mit mir sein. Denn bei aller Arbeitsromantik geht hierbei auch ein großer Teil Druck mit einher der nicht zu unterschätzen ist.

Klar habe ich ein tolles Team mit Dominik, Tomek, meinem Mitarbeiter Oliver und all meinen anderen Kollegen, die mich immer und zu jeder Zeit stützen würden. Aber mit dem Anspruch ein tolles Aroma oder Liquid entwickeln zu müssen, stehe ich erst einmal alleine da.

Da kann es schon zu Situationen kommen, in denen man am verzweifeln ist, wenn die Dinge nicht so klappen wie sie klappen sollten. In der Regel ist es aber so, dass ich mich mit dieser Art des Drucks nicht sonderlich lange auseinandersetzte. Wenn ich dies tun würde, dann hätte ich schon längst den Spaß an der ganzen Sache verloren. Der bessere Weg ist einfach der, nicht zuviel daran denken und an der kreativen Seite des Entwickelns Spaß haben. Außerdem habe ich, wie schon zuvor gesagt, tolle Kollegen an meiner Seite, die mich auch hin und wieder mal aus einem kreativen Loch ziehen müssen, was ich im übrigen nicht als selbstverständlich ansehe.

Flavorist BangJuice Stefan Duerr

Wie kommt man dazu Aromen für Liquids zu entwickeln? Hast Du das gelernt oder Dir beigebracht?

Wie viele andere auch, bin ich vor einigen Jahren von der Zigarette auf das Dampfen umgestiegen. Zu der damaligen Zeit war die Auswahl auf dem Liquid Markt leider äußerst beschränkt.

Da gab es Menthol, ein paar Fruchtsorten und Tabak zur Auswahl, aber das war es dann auch schon. Und da ich aus der Lebensmittelbranche komme, gerne kreativ arbeite, lag es einfach auf der Hand mich mit dem Thema DIY auseinanderzusetzten und mir meine eigenen Liquids herzustellen.

Wie viele andere auch aus der DIY Szene habe ich mir Aromen und das nötige Zubehör bestellt und einfach losgelegt. Das war eigentlich der Startschuss für alles.

Da ich mich mit aller Leidenschaft gerne in Dinge stürze die mich begeistern und ich mich darin extrem verbeißen kann, lag es vielleicht sogar auf der Hand dies irgendwann einmal als Beruf auszuüben. Und wenn ich so auf meinen Werdegang schaue, passt das ja eigentlich ganz gut.

Ich bin gelernter Weinküfer und habe im späteren Verlauf eine Ausbildung zum Sommelier abgeschlossen. Gerade was diese beiden Berufe anbetrifft profitiere ich heute ungemein davon. Speziell was das Thema Geschmack und Geruch anbetrifft. All das habe ich Ewigkeiten trainiert.

Nach zehn Jahren in meinen beiden alten Berufen habe ich ein Studium als Sozialpädagoge begonnen und nach dem Abschluss viele Jahre in der Schulsozialarbeit mit verhaltensauffälligen Kindern und Jugendlichen gearbeitet. Irgendwie dachte ich auch dort meinen Platz gefunden zu haben, bis dann ziemlich plötzlich und unerwartet ich mich im Musikbusiness wiedergefunden habe.

Da eine meiner Leidenschaften schon von Kindheitstagen an das fotografieren war und immer noch ist, bin ich durch puren Zufall von Paul Weller, einem sehr bekannten Musiker aus England, entdeckt worden und habe fast zwölf Jahre als selbständiger Fotograf und Sleeve Designer für Plattenfirmen gearbeitet. Das war eine fantastische Zeit und ich hatte das Privilig mit vielen bekannten Musikern und Bands wie Oasis und später den Gallagher Brüdern, Amy Macdonald, Glen Hansard, Paul Weller und noch vielen anderen zu arbeiten.

Ich war mit Bands auf Tour in ganz Europa und dem Rest der Welt unterwegs. Diese Zeit habe ich unendlich genossen. Ich bin diesem Musikzirkus bis heute noch treu und habe noch viele Kontakte in der Szene allerdings in etwas anderer Form als das zu Hochzeiten der Fotografen Tage war.

Leider oder vielleicht auch zum Glück, habe ich mich dann aus privaten Gründen etwas aus dem Business zurückziehen müssen und habe wie es so oft schon der Fall war zufällig. Tomek und danach Dominik kennengelernt. Und dann - nun ja - nahm die Geschichte ihren Lauf.

Müssen Aromen wie z.B. Weine oder alkoholische Getränke auch reifen? Wenn ja wie lange?

Ja mit Sicherheit. Die Reifezeit ist einfach der Prozess, der deinem Mix erlaubt sich vollends zu entfalten, die Zeit hat um einen intensiveren und lebendigeren Geschmack zu entwickeln.

Die Zeit des Reifens hat viel mit den einzelnen Aromen zu tun die im Mix enthalten sind. Die einen reifen etwas schneller, die anderen brauchen etwas länger. Und da nicht jeder Mix gleich ist, würde ich generell eine Reifezeit von etwa zwei Wochen vorschlagen.

Genug Zeit für jeden Mix sein Potential entfalten zu können und zur Ruhe zu kommen. Natürlich ist ein Mix sofort dampfbar, aber wie schon zuvor erwähnt bringt ein wenig Geduld ein noch schöneres Geschmackserlebnis.

 

Was ist Dein persönliches Lieblingsliquid, welches Du selber kreiert hast?

Das ist eine extrem schwere Frage. Ich könnte es mir einfach machen und z.B. Tropenhazard herauspicken aber um ehrlich zu sein, mag ich sie alle.

Viele stehen oftmals für ihre Zeit, in der sie entstanden sind und ich verbinde ganz viel damit. Bei uns ist es so, dass wir noch nie und ich hoffe es wird auch niemals dazu kommen irgendein Liquid oder Aroma vom Reisbrett heraus entwickelt haben. Jedes einzelne Aroma hat auch seine eigene Geschichte im Bangjuce Universum.

Das mag sich vielleicht albern anhören, aber so ist es, jedenfalls für mich, tatsächlich. Radioactea zum Beispiel war eine extrem schwierige Geburt. Ich kann mich noch daran erinnern wie ich zusammen mit Dominik nächtelang an der finalen Version gefeilt habe. Das war wirklich zum Haare raufen und wir waren mit unseren Nerven oftmals am Ende.

Aber auf der anderen Seite haben wir in den Radioactea Tagen lange zusammengesessen, was zusammen getrunken, gemeinsam gegessen, Pläne geschmiedet, die WE wie ein altes Ehepaar verbracht und uns dadurch besser kennengelernt was letzten Endes in meinen Augen einen großen Bestandteil von Bangjuice ausmacht. Was ich meine ist dieser unabdingbare Zusammenhalt auch in Zeiten, in denen es Probleme oder schwierige Zeiten gibt. Und so gibt es eigentlich zu jedem unserer Liquids eine kleine eigene Geschichte und das verbindet uns irgendwie alle. Von daher sind das alles unsere Babys, die zusammen mit uns groß geworden sind.

 

Woran erkenne ich ein gutes Liquid? Gibt es Qualitätsunterschiede?

Ganz allgemein gesehen und was das eigene Geschmacksempfinden anbetrifft, gibt es nicht wirklich ein gutes oder schlechtes Liquid. Hört sich vielleicht komisch an ist aber so. Problem ist hierbei wirklich der ganz eigene subjektive Geschmack.

Was mir schmeckt muss Dir nicht unbedingt schmecken. Ich mag Vanille und der andere mag sie nicht, ich mag Blumenkohl und andere finden ihn widerlich, ich mag Comics und andere halten sie für Schund.

Wir reden hier über Geschmack und das spielt es keine Rolle ob das nun mit Dampfen, Kunst oder Essen zu tun hat. Ich kann das nicht in ein Korsett stecken und anderen vorschreiben was und wie sie es zu schmecken haben.

Von daher ist diese Diskussion in keinster Weise, jedenfalls für mich, relevant oder ausschlaggebend. Ich kann immer wieder nur versuchen mein Bestes zu geben, die Goldene Mitte zu treffen und den größtmöglichen Schnittpunkt zu finden welcher dann und hoffentlich den Geschmack vieler Dampfer trifft.

Und auch dann gibt es noch unzählige Faktoren warum es dem einen Dampfer schmeckt und dem anderen nicht. Angefangen von der Wicklung, mit wieviel Leistung ich an die Sache rangehe, nutze ich einen Tank, einen Tröpfler, dampfe ich lieber MTL oder DL - die Liste ist einfach endlos und man könnte stundenlang darüber reden.

Allerdings kann ich sagen, ob ein Liquid gut gemacht ist was für mich eine große Rolle spielt.  Ist es komplex oder einfach gehalten (was nicht unbedingt eine Aussage haben muss), steckt Liebe im Detail, wie nahe kommt es an das Original wie zum Beispiel an einen Apfel, Apfelkuchen oder was auch immer ran.

Das sind für mich ausschlaggebende Dinge, danach kann ich beurteilen/bewerten und nicht ob mir persönlich was schmeckt oder nicht. Ich werde tagtäglich im Berufsleben damit konfrontiert Dinge zu probieren, zu entwickeln, die ich manchmal auch nicht wirklich mag. Und dann gehe ich ganz ohne Vorbehalte an die Sache, setze mich damit auseinander, taste mich ran, arbeite mich in das Thema ein und versuche eine gute Arbeit zu machen. Aber so halte ich das generell bei allen Dingen, die ich so in meinem Leben ausprobiere und angehe. Ich finde es ganz wichtig immer mal wieder aus seiner Comfort Zone rauszugehen und neue Dinge zu probieren.

Ja klar! Es gibt auf jeden Fall Qualitätsunterschiede.

Angefangen von den verwendeten Aromen, der Zusammenstellung der einzelnen Komponenten/Aromen im Liquid und natürlich dem finalen Produkt.

Letztendlich sollten die Auswahl und Qualität der einzelnen Aromen immer im Vordergrund stehen. Wenn ich mir zum Beispiel überlege ein Pfirsich Aroma zu entwickeln, dann sollte als erster Schritt immer die Suche nach dem richtigen Pfirsich sein. Und da haben wir unendlich viele auf dem Markt. Und genau die zu finden, die ich für mein Rezept benötige kann manchmal recht aufwendig und auch ziemlich zermürbend sein. Bevor ich nicht den Pfirsich habe, den ich mir vorstelle, würde ich niemals einen Kompromiss eingehen. Natürlich kann man all das auf dem Reisbrett entwickeln und sich nicht wirklich einen Kopf darüber machen, aber für mich ist dieser Prozess enorm wichtig, um letzten Endes ein gutes Produkt auf den Markt bringen zu können was sich dann auch in der Qualität widerspiegelt.

Welche E-Zigaretten benutzt du privat?

Privat nutze ich ausschließlich den Flash E Vapor mit einer Pipline Pro Box und abends dampfe ich mechanisch, zurzeit am liebsten die Purge Slime Piece mit dem Apocalypse.

Aber wenn ich mich auf ein Gerät oder eine Art des Dampfens festlegen müsste, würde ich mich immer wieder für das mechanische Dampfen entscheiden. Mag zwar sehr „oldschool“ sein, aber ich liebe das gesamte Prozedere.

Angefangen vom aussuchen des Mods, dem Tröpler, das Anbringen der Wicklung, ein besonderes Liquid dafür aussuchen, usw. Ich mag das ritualisierte sehr daran und all das zeigt mir immer wieder wie toll und genussvoll dampfen sein kann und eigentlich auch sein sollte. Leider vergisst man dies allzu oft, gerade wenn man in diesem Bereich arbeitet.

Was sind die Trends im Liquidbereich?

Ich glaube, aber vielleicht ist das auch nur ein Gefühl, dass sich der Trend in eine Richtung entwickeln könnte, wo sich das Geschmackserlebnis auf wenige Komponenten ausrichten wird.

Also weg von den Beerenmixen oder ähnlichen Mixen mit unendlich vielen Geschmackskomponenten in eine Richtung Liquids die viel klarer in ihrer Aussage sind wie z.B. Tropenhazard.

Ich finde wir sind an einem Punkt angelangt, wo sich Dinge unendlich oft wiederholen und ich es sehr begrüßen würde, wieder einen Schritt zurückzugehen und sich auf das wesentliche zu konzentrieren.

Ich will uns da im Übrigen gar nicht ausklammern. Auch wir haben einige dieser von mir angesprochenen Mixe im Programm. Mein Anspruch und das ist das was wir hier auch gerade tun ist, dass wir mit den nächsten Releases den Geschmack in eine viel klarere Linie bringen wollen.

Man soll einfach sofort schmecken was da drin ist und sich nicht erst Gedanken machen müssen was man da überhaupt dampft. Leider kann und darf ich nicht sagen, was es sein wird. Ich kann aber versprechen, dass es kein Cocktail Mix mit einer Kirsche obendrauf sein wird. Es wird sich auf zwei bis drei klare Komponenten reduzieren und soll einfach ein tolles Geschmackserlebnis bieten. Ich finde den Gedanken „Back To The Roots“ zu gehen zurzeit sehr spannend.

Gerade mit einem der beiden Neuen Aromen bin extrem zufrieden und stolz drauf. Das ist so klar in seiner Aussage, real und sofort erkennbar was es sein soll, dass ich damit wirklich glücklich bin.

 

Wie siehst Du die Zukunft der E-Zigarette?

Ich denke, dass wir im Moment an einem recht entscheidenden Punkt angelangt sind. Ausgelöst, durch die in vielen Belangen oftmals unseriös geführte Diskussion, über die Ereignisse die im letzten Jahr in den USA vorgekommen sind (Erkrankungen /Todesfälle durch dampfen von THC Produkten/Vitamin E Acetat), gepaart mit einer neuen Studie über die E Zigarette der Universität Mainz und immer wiederkehrenden Themen wie z.B. den Kinder und Jugendschutz.

All das hat unsere Branche Ende 2019 schon in eine kleine Krise geführt und es wird spannend sein, wohin der Weg in den nächsten Jahren gehen wird. Etwas sorgenvoll blicke ich in Richtung USA und mir gefällt in keinster Weise, wie sich die Situation dort in den letzten Monaten entwickelt hat.

Angefangen von strikten Verboten in einigen Bundestaaten, hohe Strafen bei Verkauf von Vape Produkten, etc. Die Liste erscheint mir gerade endlos und man weiß nicht wirklich wo man überhaupt hinschauen soll, da gerade ständig etwas am „brodeln“ ist.

Ab Februar 2020 wird dort z.B. nur noch der Verkauf von den Geschmäckern Tabak und Menthol/Minze erlaubt sein. Dies betrifft allerdings nur POD Systeme. Alle anderen Systeme sind von dem sogenannten Flavor Ban erstmal nicht betroffen.

Hinzu kommt die voraussichtliche PMTA (Premarket Tobacco Application) Registrierung, die im Mai 2020 greifen soll. Das bedeutet im Klartext, dass alle Vape Produkte, Liquids mit den dazugehörigen Nikotinstärken, usw. nur noch auf den Markt mit der PMTA auf den Markt dürfen.

Alle anderen Produkte sind danach illegal. Das Problem bei der ganzen Sache ist, dass diese Registrierung unendlich teuer ist und sich das kaum ein Unternehmen leisten kann oder könnte. Und wir reden hier über Beträge, die in die Millionen gehen würden. Das sind Dimensionen die für kleinere Unternehmen, Liquid, Modhersteller, usw. nicht zu erbringen sind.

Wie soll dieser Markt in all seiner Vielfältigkeit dann noch existieren? All das würde im Untergrund verschwinden - die einzigen die diesen Kampf überleben würden, sind die Tabak Konzerne die natürlich in den Startlöchern stehen und denen, so behaupte ich mal, die PMTA nicht ganz ungelegen kommen würde. Drücken wir also mal die Daumen, dass sich das „Ärgernis“ PMTA noch etwas hinauszögert oder sich vielleicht eine hoffentlich andere Lösung ergeben wird.

Allerdings und das muss ich auch betonen, bin ich ein großer Verfechter von Regularien oder Standards Und ich finde, dass wir ohne diese, in eine ähnliche Situation hätten schlingern können, wie es in den USA geschehen ist.

Klar sind Regularien oder auch neu geschaffene Standards am Anfang immer etwas unbequem. Auf der anderen Seite bietet es uns aber auch den Schutz und auch den Rückhalt, den wir in unserer Branche brauchen.

Richte ich hingegen den Blick auf Deutschland gibt es gerade aufgrund der Ereignisse im letzten Jahr, ganz andere Dinge, die mir diesbezüglich ziemlich sauer aufstoßen. Und das ist, um das Kind mal beim Namen zu nennen, die zum Teil extrem unseriöse und von der Realität oftmals losgelöste Berichterstattung zum Thema E Zigarette.

Im November 2019 hatten wir eine Anfrage von RTL ob wir bereit wären, ein Interview zu der kurz davor erschienen Studie aus Mainz zu geben. Nach langer, wirklich reiflicher Überlegung und Rücksprache mit unserem Verband BFTG hatten wir letztendlich zugesagt

Das Interview dauere ungefähr zehn Minuten und sollte als eine Art Gegengewicht zu der Studie aus Mainz sein. Im finalen Beitrag wurden von den zehn Minuten Interview mit mir vielleicht fünfzehn Sekunden gesendet. Alles andere drehte sich nur um die Studie und die Aussage bezüglich der Schädlichkeit der E Zigarette.

Der Punkt, der mich hierbei ungemein ärgert, ist die Tatsache, dass wir keinerlei Möglichkeit hatten, bzw. sie uns genommen wurde eine gute und fundierte Aussage/Gegendarstellung zu der Sachlage zu machen. Schaut man sich diese Studie mal genauer an, fehlt hier z.B. der Vergleich zur normalen Zigarette.

Und das ist, um überhaupt einen Vergleich bezüglich „ist die E Zigarette mehr oder weniger schädlich als die Zigarette“ machen zu können unverzichtbar. Die E Zigarette ist gedacht als die ideale Option für Umsteiger oder als Alternative für Raucher. Wir reden hier nicht über ein gesundes Produkt, da brauchen wir uns doch nichts vorzumachen.

Allerdings ist die E Zigarette und das ist zum jetzigen Zeitpunkt unbestritten, die weitaus weniger schädliche Alternative zur Tabak Zigarette. Wir haben die wunderbare Public Health Studie aus England vorliegen die 2015 schon ermittelt hat, dass E-Zigaretten um 95 Prozent weniger schädlich sind als Zigaretten Wir haben hier ein Produkt, welches es mit und ohne Nikotin gibt. Viele Dampfer reduzieren ihren Nikotingehalt nach kurzer Zeit um ein Vielfaches was alleine schon eine ausgezeichnete Sache ist. Das allgemeinen Wohlbefindens steigert sich, die Kondition wird besser, der Raucherhusten verschwindet, kein Gestank mehr, keine Tausende Schadstoffe durch die Verbrennung.

Ungefähr 120.000 Menschen sterben jedes Jahr in Deutschland an den Folgen des Tabakkonsums, das muss man sich mal vorstellen. In England wird die E-Zigarette von staatlicher Seite gefördert, mit dem Ergebnis, dass die Raucherquote stark gesenkt wurde. Genau das ist es was bei uns auch passieren sollte. Nur leider müssen wir uns in der Realität mit schlechter Presse, negativer Berichterstattung und unausgegorenen Studien auseinandersetzten. Das ist schon ziemlich ärgerlich, um es gelinde auszudrücken.

Wenn dann noch der Studienleiter der besagten Studie seine, in keinster Weise zusammenhängende Einschätzung zum Kinder- und Jugendschutz abgibt geht das Ganze in einen Bereich, der nicht wirklich der Realität entspricht.

Wir haben in Deutschland einen wirklich gut funktionierenden Kinder und Jugendschutz. Laut Drogen- und Suchtbericht dampfen nur etwa 1 % aller Jugendlichen in Deutschland, was ein Vielfaches weniger ist als das Rauchen von Zigaretten in derselben Altersklasse.

Wir sind uns als Hersteller wirklich sehr bewusst was dieses Thema anbetrifft und es gibt von unserer Seite darüber keinerlei Diskussion. Unsere Produkte sind für Erwachsene die Alternative zur Zigarette. Punkt!

Letztendlich ist es so oder es wäre wünschenswert, dass diese oben genannten Einschätzungen auch von den Medien beachtet werden sollten, damit hoffentlich eines Tages eine vernünftige Auseinandersetzung mit der Thematik stattfinden kann.

Abschließend und auch mit Ausblich auf das noch junge Jahr, würde ich mir sehr wünschen, dass wir als Hersteller, alle Dampfer, unsere Verbände, YouTuber oder alle die sich mit uns verbunden fühlen noch viel enger zusammenrücken und uns gemeinsam stärker positionieren……gerade was solche Themen anbetrifft.

 

Wie ist es bei BangJuice zu arbeiten?

Ich bin ja seit der Geburtsstunde mit dabei und habe die Entwicklung in den letzten Jahren hautnah mitbekommen.

Angefangen mit einer ganz kleinen Gruppe von Leuten die mit viel Herzblut die Marke Bangjuice ins Leben gerufen haben bis hin zu einem mittelständigen Unternehmen mit vielen Mitarbeitern.

Was uns allerdings bis heute auszeichnet ist die Tatsache, dass wir einfach etwas anders ticken und unsere Leichtigkeit und unseren Spaß nicht verloren haben. Schau dir alleine viele unserer Aktionen an. Dort werden alle Mitarbeiter eingebunden. Da muss dann auch mal einer aus der Produktion seinen Kopf für Bangjuice in Gefahr hinhalten.

Sind wir auf großen Messen wie der Hall Of Vape, sind fast alle Mitarbeiter am Start. Wir verbringen viel Zeit miteinander, gehen abends gemeinsam essen, gehen alle zusammen in einen Club oder in eine Bar. Und da sind alle mit dabei, ganz egal ob Leute von unserem Versand, der Produktion oder der Geschäftsführung. Das ist schon schön zu sehen was für ein eingeschworener Haufen das ist.

Und das ist etwas, was schon seit den Anfängen existiert und bis heute noch immer besteht. Klar ist vieles professioneller und strukturierter geworden. Was ja auch zwangsläufig bei einem mittelständigen Unternehmen sein muss. Wir müssen oft und das verlangen wir auch von all unseren Mitarbeitern richtig zupacken, oftmals auch Mehrarbeit leisten, Deadlines einhalten usw. was das Unternehmen aber großzügig und ganz egal in welcher Form zurückzahlt.

Ich habe hier bei uns noch nie erlebt, dass jemanden ein Wunsch oder sonstiges abgeschlagen wurde. Letztendlich macht all das die Seele dieses Unternehmens aus und ich bin überzeugt davon, dass sich das auch nicht ändern wird.

 

Wie unterscheidet sich das Unternehmen von anderen in diesem Bereich?

Um ehrlich zu sein, kann ich das gar nicht so beantworten. Da fehlen mir wirklich die Vergleiche. Natürlich kenne ich viele Unternehmen und habe auch dort einen Blick hinter die Kulissen werfen können. Aber ich kann da mit Sicherheit keine Aussage treffen, ob es dort nun schlechter oder besser ist als bei uns. Wäre auch total vermessen.

Zu vielen haben wir eine gute und enge Bindung, gerade zu dem Team von Flavorist/Vaporist. Auf diesem Weg viele liebe Grüße nach Berlin. Das sind wirklich tolle Leute zu denen wir mittlerweile auch mehr als eine berufliche Bindung haben. Ansonsten sehen wir Hersteller uns in der Regel auf Messen und obwohl eine gesunde Konkurrenz besteht, kommen wir alle gut miteinander aus und halten zusammen.

Das was uns vielleicht etwas von den anderen unterscheidet, mag die Tatsache sein, dass wir uns immer mal wieder in Bereichen wagen, die mit unserer Branche recht wenig zu tun haben, wie z.B. die Venus Aktion. Das mag uns zwar nicht immer Freunde bringen, aber das macht es ja auch extrem spannend, wenn man sich immer mal wieder über den Tellerrand wagt und neue Dinge versucht.

Und das werden wir auch mit Sicherheit beibehalten. Ein anderer Punkt, der uns zwar nicht wirklich von den anderen Unternehmen abhebt, mag die Tatsache sein, dass wir unsere Community gerne in viele Dinge versuchen mit einzubeziehen was wir in bestimmten Bereichen auch 2020 noch mehr ausbauen werden.

Mir persönlich ist diese Art der Community Nähe wichtig und ich versuche so gut wie es geht, wenn Fragen in meine Richtung kommen, diese immer zu beantworten. Auch wenn wir auf Messen unterwegs sind, versuche ich immer ein offenes Ohr zu haben. Fakt ist, dass wir ohne unsere Community niemals da wären wo wir jetzt sind. Und ich finde es unabdingbar all das in irgendeiner Form zurückzugeben.

 

Welche Aktion von BangJuice hat Dir am besten gefallen? (Venus etc.)

Ganz klar die Venus-Aktion der letzten beiden Jahre. Auch wenn schon wie zuvor erwähnt uns diese Aktion nicht nur Freunde gebracht hat. Was ich daran spannend finde ist die Tatsache, dass wir uns dort in einen ganz anderen Bereich getraut haben, der mit unserer Branche erstmal so gar nichts zu tun hat. Wir hatten ja auch keinerlei Ahnung was uns da erwartet.

Wir wussten nicht wie die Venus Szene auf uns reagieren würde als wir den Award für das „Innovativstes Produkt“ entgegengenommen haben. Aber genau das Gegenteil war der Fall, wir wurden sehr herzlich als Branchen-Außenseiter empfangen, haben Little Caprice und ihren Mann kennengelernt woraus sich ja dann auch die gemeinsame Kollaboration entwickelt hat.

Ich kann nur immer wieder betonen, wie wichtig das ist, hier und da mal wieder neue Dinge auszuprobieren und sich ohne Vorbehalte darauf einzulassen.

Ja, natürlich ist es die Erotik Branche, ja natürlich fühlen sich viele davon angegriffen und all das wissen wir ja auch. Wir machen uns doch auf jeden Fall Gedanken über solche Aktionen und sind uns oftmals nicht wirklich sicher wie manche Dinge ankommen. Aber letzten Endes wagen wir diesen Schritt und das ist auch super wichtig. Also, warum sollten wir uns nicht darauf einlassen?

Wir gehen an diese Dinge mit ganz viel Respekt ran, auch wenn das viele vielleicht nicht glauben mögen. Ich profitiere auch persönlich ganz stark davon. Klar ist vieles Business aber auf der anderen Seite lerne ich immer wieder neue Menschen kennen, in diesem Fall aus einer Branche, mit der ich in keinster Weise zuvor Kontakt hatte. Das ist es doch auch letztendlich worum es geht. Erfahrungen sammeln, neue Menschen kennen lernen, davon zu profitieren und sich auch mal was zu trauen. Und genau diese Dinge machen Bangjuice auch aus.

Von daher will ich von alledem wirklich nichts missen wollen und bin sehr gespannt was uns das neue Jahr so alles bringen wird.

 

 


Suchtbericht Drogenbeauftragte E-Zigaretten

VdeH: Drogen- und Suchtbericht 2019. Das Potenzial der E-Zigarette.

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Daniela Ludwig, veröffentlichte heute den Drogen- und Suchtbericht 2019. Darin kommen die Chancen, die das Produkt für die Gesundheitspolitik zweifellos bietet, deutlich zum Ausdruck. Umso mehr verwundert die Forderung der Drogenbeauftragten Ludwig nach einem Werbeverbot...

Suchtbericht Drogenbeauftragte E-Zigaretten

So beginnt ein sehr interessanter Artikel des Verbandes des E-Zigarettenhandels. Absolut lesesnwert und für jeden Dampfer und E-Zigarettenkonsumenten wichtig.

Auch alle Kritiker oder Personen, die interessiert, aber unsicher sind - lest den Drogn- und Suchtbericht der Drogenbeauftragten der Bundesregierung und den Artikel hier.

Link: https://vd-eh.de/


Sechs gute Gründe für dei E-Zigarette

Guten Rutsch: 6 Gründe für die E-Zigarette!

Mit dem Rauchen aufzuhören ist wohl die Mutter aller guten Neujahrsvorsätze.

Hier haben wir 6 gute Gründe mit dem Rauchen von Zigaretten aufzuhören. Wir wünschen einen Guten Rutsch in neue Jahr! 🎉

https://www.facebook.com/bangjuiceofficial/photos/a.576406709182219/1375956645893884/?type=3&__xts__%5B0%5D=68.ARB7598NFB7bfcsXYhrhhapOGSuJGcabcql707d3hN7jSS4-Jl_ntfU4hjnTwH2e5JOtqJqa8C-RWfESwcR-3BF5L6Sue7_wDOD0HG6Si-5c5Wi2GS_yLUxUdvwN6YSClIF6k4JCWuPIcRLPwYiE9JLt7-3AjQIW-yDiGJWVbF6Xw-6sHN3QD1ClzSREj3ESRr3F7FwHKP4hb0g2mwP6BF1yvm2bWOgb32aHywDbCqEYKLtwVFqPnT3_TAdRMJdJYE1OUn0lb5GDY3jfGmKCJPqdy5q4Xz4uJ385l1i1eQuuR_vtRJod6TAOBjSSP06YJGf5Bg88rE8JHOLdfb8AgbnFrw&__tn__=-R


Suchtbericht Drogenbeauftragte E-Zigaretten

E-Zigaretten im Drogen und Suchtbericht 2019 der Bundesregierung

Herrschaften!

Jetzt haben wir es schriftlich und jeder sollte mit diesem hoch offiziellen Dokument in der Lage sein, sich seine Meinung fundiert selbst zu bilden - und auch andere von ihrem - durch die Medien beeinflussten - Bild der E-Zigarette abzubringen.

Drogenbeauftrage Bundesregierung E-Zigarette BangJuice


Dieser Screenshot oben zeigt eine Tabelle (Seite 50 des aktuellen Drogen und Suchtberichts der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, hier herunterladen), welche unmissverständlich klar macht, dass die E-Zigarette kein Problem ist, sondern eher sogar eine echte Alternative.

Es wäre wirklich toll, würdet ihr alle unsere Arbeit und die gesamte Branche um die E-Zigarette unterstützen und Zweiflern bzw. falsch argumentierenden Medien diese Tabelle unter die Nase halten. Nutzt sie als Konter, wenn wieder einmal jemand unbeirrt Falschmeldungen veröffentlicht.

Danke für euren Support!

Den offiziellen Drogen und Suchtbericht der Drogenbeauftragten der Bundesregierung für das Jahr 2019 könnt ihr hier komplett herunterladen.


Weltbilder Bericht über E-Zigaretten: Ein offener Brief an den NDR

Gestern wurden wir auf diesen Brief, welcher in unserer Community geteilt wurde, aufmerksam.

In diesem kritisiert Frank Bredenbröker die Berichterstattung des NDR auf Schärfste. Im Bericht "USA: Verletzte und Tote durch E-Zigaretten" in der Sendung "Weltbilder" vom 08.10.2019 hatte die Redaktion - laut Bredenbröker - mehrfach falsche und schlecht recherchierte Aussagen über das Thema E-Zigaretten und die Vorkommnisse in den USA - bei denen mehrere Jugendliche ihre Gesundheit - und schlimmer noch - ihr Leben verloren hatten.

Die Tatsache, dass hier - bereits wenige Tage nach der Ausstrahlung -  umfassend, sehr sachlich aber korrekt argumentiert und kritisiert wird, es zu jeder Aussage Bredenbrökers einen Verweis und/oder einen Link, ein Zitat oder eine Quelle gibt - welche alle nachvollziehbar dem Schreiben angehängt wurden, hat uns schwer beeindruckt. Denn offenbar hat es die Weltbild Redaktion des NDR massiv versäumt, ihrem Auftrag gerecht zu werden und ordentlich zu recherchieren. Laut Bredenbröker wird und wurde in diesem Bericht (den es offenbar sogar noch in der Mediathek als Stream zu finden gibt) mehrfach die Unwahrheit gesagt.

Hier der gesamte Brief zum Nachlesen.

Beschwerde E-Zigarette NDR

Beschwerde E-Zigarette NDR

Beschwerde E-Zigarette NDR

Beschwerde E-Zigarette NDR

Beschwerde E-Zigarette NDR

 

Die bereits erwähnten Quelle für das Gesagte, die der NDR sicher auch gerne gehabt hätte.

Beschwerde E-Zigarette NDR

Beschwerde E-Zigarette NDR

Beschwerde E-Zigarette NDR

Beschwerde E-Zigarette NDR

Hier übrigens noch die Antwort des NDR Rundfunkrates, der die Beschwerde offenbar auch an den Intendanten des NDR weitergeleitet und um eine Stellungnahme gebeten hat.

 

Beschwerde E-Zigarette NDR

Beschwerde E-Zigarette NDR

 

 

Foto/Logo: NDR

Schriftstück: BangJuice Community / Bredenbröker


Liquid Aroma mischen

Liquids selber mischen! Ein Beispiel in drei Schritten!

Liquid Misch-Beispiel –  in 3 Schritten

Liquid Aroma mischen


In unserem Misch-Beispiel stellen wir 100ml Liquid in 2mg Nikotin her:

1.)       In eine 100ml Leerflasche kommt der komplette Inhalt eines 20mg/ml Nikotin-Shots (10ml)

2.)      In jeder Aroma-Beschreibung findest du eine Empfehlung zum Mischen in Prozent.

Bei einem Aroma mit 10% Empfehlung benötigen wir wieder den kompletten Inhalt eines Aromas (10ml).

3.)        Nun musst du die Flasche nur noch mit Base 0mg/ml auffüllen, aber bitte nicht randvoll.

Deckel drauf und gut schütteln, damit sich die Komponenten gut verbinden können.

Für andere Nikotinstärken hilft dir die nachstehende Tabelle:

Mischtabelle für 100ml Liquid
Nikotinstärke Nikotinshot 20mg/ml Flaschenanzahl Menge derBase 0mg/ml
2 mg 10 ml 1 90 ml
3 mg 15 ml 1,5 85 ml
6 mg 30 ml 3 70 ml
9 mg 45 ml 4,5 55 ml
12 mg 60 ml 6 40 ml

 

Mischtabelle für 1 Liter Liquid
Nikotinstärke Nikotinshot 20mg/ml Flaschenanzahl Menge derBase 0mg/ml
2 mg 100 ml 10 900 ml
3 mg 150 ml 15 850 ml
6 mg 300 ml 30 700 ml
9 mg 450 ml 45 550 ml
12 mg 600 ml 60 400 ml

 

Liquids selber mischen – Vor- & Nachteile

Vorteil:

Kosten – Liquids selber mischen ist um ein vielfaches günstiger

Größeneinheit – fertige Liquids sind aufgrund gesetzlicher Regelungen in Ihrer Größe oder Beschaffenheit eingeschränkt, beim selber Mischen hingegen hat man alle Freiheiten.

eigene Dosierung – die Geschmacksintensität kann auf die eigenen Bedürfnisse angepasst werden

eigene Geschmacksrichtungen – beim selber Mischen ist es viel einfacher verschiedene Aromen der Basis beizumischen und so neue Geschmacksrichtungen zu kreieren.

Dampfentwicklung – Die Menge kann individuell bestimmt werden

Inhaltsstoffe – das Wissen über die genauen Inhaltsstoffe im Liquid

 

Nachteil:

Zeitaufwand – Man muss das Liquid erst mischen & dann noch ein paar Tage stehen lassen zum Reifen


Flugreisen mit der E-Zigarette BangJuice Blog TRavel E-Cigarette E-Zigarette Vape Vaping

Flugreisen mit der E-Zigarette - Alle Infos!

Flugreisen mit der E-Zigarette

Als Dampfer gilt es bei Reisen mit der E-Zigarette einige Punkte zu beachten, die dir unnötigen Stress ersparen.

Flugreisen mit der E-Zigarette BangJuice Blog TRavel E-Cigarette E-Zigarette Vape Vaping

Zuerst solltest du darauf achten, dass du schon am und im Flughafen nicht überall dampfen darfst. Ob und wo du dampfen darfst ist an jedem Flughafen unterschiedlich, deshalb solltest du um keine Strafe zu riskieren am Flughafen nachfragen oder dich an die Raucherbereiche richten.

Derzeit müssen Akkuträger und Verdampfer getrennt voneinander im Handgepäck verstaut werden. Der Akkuträger muss ausgeschaltet und die Sperre aktiviert sein. Liquid und Base dürfen nur in maximal 100ml Flaschen eingepackt werden, welche zusätzlich nochmals in durchsichtige und verschließbare Plastikbeutel verpackt werden müssen. Die Liquidmenge darf bei den meisten Airlines insgesamt nicht mehr als 1 Liter betragen und zusätzlich dürfen nicht mehr als zwei Ersatz Akkus mitgeführt werden.

Die Liquidflaschen sollten weder im aufgegebenen Gepäck noch im Handgepäck randvoll sein, da diese aufgrund der unterschiedlichen Druckverhältnisse sich ausdehnen und auslaufen. Das gleiche passiert auch bei den Verdampfern, weshalb es sinnvoll ist diesen vor dem Flug zu leeren. Liquids werden als Gefahrgut angesehen. Aus diesem Grund sollte man dies in den Original Flaschen transportieren, denn an diesen sind die Inhaltsstoffe aufgelistet.

Die internationalen Luftfahrtbehörde (ICAO) hat aus Sicherheitsgründen beschlossen das E-Zigaretten im aufgegebenen Gepäck nicht erlaubt sind.

Vor der Reise solltest du dich bei der Fluggesellschaft erkundigen, da sich diese Regelungen jederzeit ändern können.

Am Reiseziel angekommen, musst du immer darauf achten ob in dem Land gedampft werden darf oder ob es Verbote bzw. Einschränkungen gibt. Nachstehend haben wir die Länder zusammengefasst, welche für Dampfer Probleme bereiten könnten.

Eine Garantie für Vollständigkeit und Aktualität können wir leider nicht gewähren, deshalb solltest du dir aktuelle und zuverlässige Informationen immer bei dem jeweiligen Auswärtigen Amt einholen.

EU-Länder allgemein: In allen EU-Ländern sind seit dem 20.05.2016 die Vorgaben der TPD2 gültig. Dort werden nicht nur Pflichtangaben reguliert und vorgeschrieben, sondern auch der Nikotingehalt begrenzt, Verpackungsgrößen reguliert und Inhaltsstoffe vorgeschrieben. Auch gilt bei der E-Zigarette das Werbeverbot, welches ausschließlich „kommerzielle Kommunikation“ betrifft. Seit dem 20.05.2017 sind alle Produkte, die den Anforderungen nicht entsprechen aus den Verkaufsregalen verschwunden.

Argentinien: Seit 2011 herrscht in Argentiniern ein vollständiges E-Zigaretten Verbot für Verkauf und Import.

Australien: In Australien sind E-Zigaretten prinzipiell erlaubt, jedoch ist der Verkauf von nikotinhaltigen Liquids verboten. Für die Einfuhr von nikotinhaltigen Liquids ist eine medizinische Ausnahmegenehmigung erforderlich.

Belgien: Das dort vorhandene Dampfverbot wurde aufgehoben, womit nun auch die EU-Regeln gültig sind.

Brasilien: In Brasilien ist das Dampfen, der Handel und der Import von E-Zigaretten und Liquids grundsätzlich verboten.

Brunei: E-Zigaretten sind in Brunei strengstens verboten.

China: In China sind E-Zigaretten erlaubt, jedoch sind möglicherweise an Orten wo Rauchverbot gilt mit Einschränkungen zu rechnen.

Dänemark: In Dänemark wurde das geplante Verbot nicht eingeführt, wodurch ebenfalls die EU-Regeln gültig sind.

Dominikanische Republik: In der Dominikanischen Republik ist der Gebrauch und die Einfuhr von E-Zigaretten und Liquids grundsätzlich verboten.

Finnland: Finnland richtet sich nach den EU-Regeln, macht aber von der Möglichkeit Gebrauch, strengere Regel anzuwenden. Zudem ist in Finnland nur der Verkauf von Tabak-Liquids erlaubt.

Hong Kong: Dampfen in Hong Kong ist generell erlaubt, jedoch an den Orten verboten wo auch Rauchverbot ist. Der Verkauf von nikotinhaltigen Liquids ist nicht gestattet.

Island: In Island ist das Dampfen von E-Zigaretten grundsätzlich erlaubt, jedoch sind Liquids mit mehr als 0,9 mg/ml Nikotin illegal.

Israel: In Israel sind E-Zigaretten zwar erlaubt, jedoch ist der Verkauf von nikotinhaltigen Liquids verboten.

Japan: In Japan sind E-Zigaretten zwar erlaubt, jedoch der Verkauf und Import von nikotinhaltigen Liquids verboten.

Jordanien: In Jordanien ist das Dampfen,der Handel und der Import von E-Zigaretten und Liquids verboten.

Kambodscha: In Kambodscha ist das Dampfen, der Handel und der Import von E-Zigaretten und Liquids verboten.

Kanada: In Kanada ist das Dampfen von E-Zigaretten grundsätzlich erlaubt, jedoch ist in manchen Provinzen das Dampfen stark eingeschränkt bezüglich dem Verkauf und der Werbung.

Katar: In Katar herrscht ein vollständiges Verkaufs- und Einfuhrverbot von E-Zigaretten und Liquids.

Mexiko: In Mexiko ist das Dampfen, der Handel und der Import von E-Zigaretten und Liquids verboten.

Neuseeland: In Neuseeland ist das Dampfen, sowie die Einfuhr von E-Zigaretten und nikotinhaltigen Liquids für den persönlichen Gebrauch erlaubt. Der Verkauf von nikotinhaltigen Liquids ist derzeit noch verboten, soll aber legalisiert werden.

Norwegen: Ein generelles Verbot für E-Zigaretten oder der Einfuhr von E-Zigaretten und Liquids besteht nicht, jedoch ist der Verkauf von nikotinhaltigen Liquids in Norwegen verboten.

Oman: In Oman ist das Dampfen, der Handel und der Import von E-Zigaretten und Liquids verboten.

Österreich: Das Dampfen in Österreich ist generell erlaubt, jedoch ist der Verkauf nur im Fachgeschäft und nich im Online-Handel gestattet.

Panama: In Panama ist das Dampfen, der Handel und der Import von E-Zigaretten und Liquids verboten.

Polen: Das Dampfen in Polen ist generell erlaubt, jedoch ist auch hier der Verkauf nur im Fachgeschäft und nich im Online-Handel gestattet.

Schweden: In Schweden wird derzeit gerichtlich beschlossen, ob E-Liquid ein Medizinprodukt ist oder nicht, jedoch ist Dampfen grundsätzlich erlaubt. Derzeit ist der Verkauf von nikotinhaltigen Liquids verboten.

Schweiz: Seit April 2018 ist in der Schweiz sowohl das Dampfen, als auch der Kauf von nikotinhaltigen Liquids erlaubt.

Singapur: In Singapur ist das Dampfen vollständig illegal und zieht erhebliche Strafen mit sich.

Spanien: Dampfen unterliegt in Spanien dem Rauchverbot, ist ansonsten aber erlaubt.

Südafrika: In Südafrika ist das Dampfen grundsätzlich erlaubt, jedoch ist der Verkauf von nikotinhaltigen Liquids verboten.

Thailand: Die Einfuhr von E-Zigaretten und Liquids nach Thailand ist verboten. Das Dampfen vor Ort soll grundsätzlich erlaubt sein, jedoch gab es hier auch schon negative Berichte.

Türkei: In der Türkei ist an Orten wo geraucht werden darf auch das Dampfen gestattet, jedoch ist der Verkauf von Liquids verboten.

Ungarn: In Ungarn sind E-Zigaretten zwar erlaubt, jedoch ist der Verkauf von nikotinhaltigen Liquids verboten.

USA:  In den USA ist Dampfen grundsätzlich erlaubt, jedoch gelten in jedem Bundesstaat andere Gesetze. Der Handel und die Einfuhr von E-Zigaretten und Liquids sind gestattet.

Vereinigte Arabische Emirate: In den Vereinigten Arabischen Emirate ist das Dampfen von E-Zigaretten seit dem 01.04.2019 legal.

Venezuela: In Venezuela ist das Dampfen, der Handel und der Import von E-Zigaretten und Liquids verboten.

So wird Reisen mit der E-Zigarette, diversen Liquids und dem benötigten Zubehör kein Stress, sondern wird zu einer entspannten Angelegenheit.

 

 

Text: Vanessa Pionke
Foto: Image by Jan Vašek from Pixabay