TNYVPS Tony Vapes Interview

Interview: Weitere Fragen an Tony Vapes aka EinfachTony

So! Da sind wir wieder mit den nächsten neun Fragen Dich, Tony! Der erste Teil unseres Interviews erfreute sich übrigens recht großer Beliebtheit. Klar, dass wir da natürlich die restlichen - teilweise ziemlich interessanten - Fragen nachlegen wollen. Also! Danke noch einmal, dass Du Dir die Zeit genommen hast.

TNYVPS Tony Vapes Interview

Starten wir nun also mit den nächsten neun Fragen.

Du hast auch eigene Liquids in den Handel gebracht, oder? Wie kam es dazu und wo kann man sie bekommen? Erzähl doch mal.

Da ich sehr viele Aromen und Liquids teste, kamen mir natürlich auch Ideen, was man wie kombinieren könnte. Die Leute vertrauen auf meinen Geschmack. Was kann man dann besseres machen als den Leuten vertrauensvoll selbst kreierte Aromen zu präsentieren?

Aromen, die ich selbst gemischt habe! Viele Aromen finde ich gut, aber dann kommt mir die eine oder andere Idee, was man da noch verändern oder hinzufügen könnte. Geschmacklich. Also habe ich angefangen herum zuprobieren. Und so entstanden vier Geschmäcker, die ich persönlich als lecker empfand und die ich dann auf den Markt gebracht habe. Danach folgten noch der Winter Apfel, welcher perfekt in den letzten Winter gepasst hat. Die Leute haben es geliebt. Ich arbeite diesbezüglich mit meiner Chefin von Alpha Steam zusammen, wo ich auch fest arbeite. Sie hat den Vertrieb für mich übernommen, da ich selbst keine Kapazitäten hab,e um mich selbst um Verkauf, Lager und Versand zu kümmern. Mit unserem Partner FairVape führen wir nun den direkten Vertrieb der Aromen zusammen. Apropos: In Kürze erscheinen zwei neue Kreationen von mir 😊

Du bist mit „EinfachTony“ einer der erfolgreichsten YouTuber rund um das Thema E-Zigarette – das ist Fakt. 57.400 Abonnenten und bis zu 70.000 Aufrufen pro Video sprechen hier eine ganz klare Sprache.

https://www.youtube.com/watch?v=FNYvGFm7Og0

Erzähl doch mal, wie es dazu kam, dass Du auf YouTube angefangen hast. War das geplant oder ist das eher nebenbei passiert?

Nein das war nie geplant! Ich hätte niemals damit gerechnet, dass ich einer der einflussreichsten Dampfer in Deutschland auf YouTube werde. Vielleicht auch ein Grund, wieso ich das Alles nicht so ernst nehme und auf dem Boden bleibe, was das Ganze angeht. Manchmal ist es mir sogar ein bisschen unangenehm, denn eigentlich ist es gar nicht so mein Ding in der Öffentlichkeit zu stehen. Aber da Du gefragt hast, hier meine Story:

Ich habe natürlich auch Videos geschaut von Dampfern, damals war es der Obi, oder der Steamshots. Die waren dann für mich die „Grössten“, weil sie soviel wussten, soviel hatten und soviel konnten. Eigentlich zeigten die beiden nur Produkte, was mir damals aber gut gefiel. Mit meinen Freunden habe ich dann überlegt, dass ich das auch machen könnte. Dafür wurde ich dann erst einmal ausgelacht. Da war mein Ehrgeiz geweckt – ich wollte es sogar noch besser machen. Mit gutem Licht und Musik und so. Das erste Video wurde dann von meinen Jungs zerrissen. Niemand hatte auch nur ein gutes Wort für meine Arbeit über. Super! Ok, ich bin ja eigentlich nur der Angelo, der im Leben keine großen Sprünge gemacht hatte, bis zu diesem Zeitpunkt. Für mich zählten die weniger coolen Dinge im Leben mehr und darum dauerte es ein wenig, bis ich genug Mut beisammenhatte, um loszulegen – trotz all des Spotts. Ich wollte es einfach besser machen als die anderen YouTuber, die ich so kannte.

Ich habe dann immer wieder etwas aufgenommen, immer weiter daran herumgebastelt und Dinge ausprobiert. Als es mir zu doof wurde, habe ich es einfach mal auf YouTube hochgeladen. Ich bin von Wenig oder Nichts ausgegangen – doch kurz darauf trudelten die ersten Klicks ein und auch die Kommentare waren durchweg positiv. Warum? Weil ich es eben anders machte, als die anderen YouTuber. Mein Plan war also aufgegangen. Ich habe die Leute zum Lachen gebracht und das Ganze gut verpackt. So, wie ich es immer wollte.

Das Geld für meine erste Kamera habe ich mir dann geliehen. Aber nur so konnte ich ein gewisses Maß an Qualität bieten. Eines Tages kam Steamshots bei Alpha Steam einkaufen und meinte: „Ey du bist doch dieser Tony? So fand ich raus, dass er auch in Nürnberg wohnt. Mit der Zeit entwickelte sich daraus eine richtige Freundschaft und gemeinsam haben wir irgendwann unser erstes gemeinsames Video produziert. Im Grunde hat er mir geholfen, dass mich noch mehr Menschen kennenlernen – wofür ich natürlich sehr dankbar war und immer noch bin. Danach ging dann alles irgendwie so los, wie Du es jetzt kennst. Gerechnet habe ich damit aber nie, wie gesagt. Gehofft, vielleicht. Besonders, als sich alle lustig gemacht haben. Dass ich damit irgendwann mal Geld verdienen werde, das war am Anfang so weit weg und auch nicht wichtig – denn darum ging es mir nie. Heute lerne ich fast täglich neue Leute kennen. Online und offline. Menschen wollen Fotos mit mir. Zu krass! Das macht mich stolz. Ich sehe das Alles als eine Art Schatz, der mir die Chance gegeben hat aus meinem echt verlorenen Leben, ohne guten Beruf, mit einem kleinen Kind zuhause und einer Freundin die gerade in der Ausbildung ist, etwas Besseres zu machen. Ich habe diese Chance genutzt obwohl ich eigentlich keine wirkliche Alternative mehr hatte!

Deine Videos und Thumbnails sind sehr professionell und hochwertig produziert. Welches Equipment nutzt Du dafür?

Adobe Photoshop, Lightroom und Magix Video Pro-X. Eine Sony Kompakt Systemkamera für Frontaufnahme. Eine Sony Systemkamera für die Details und eine Alpha 7 für Fotos.


Was mich interessieren würde ist, ob Du eher ein „one take“-Monster bist – also Deine Videos an einem Stück aufzeichnest oder ob du die Clips im Nachgang am Rechner noch schneidest und bearbeitest.

Nein, damit kann ich mich nicht identifizieren. ich finde es traurig einfach etwas hochzuladen ohne Arbeit zu investieren. Das Schneiden und die Produktion sind für mich der größte Spaß beim Produzieren eines Videos. Oft sitze ich hier noch einmal zwei Stunden und mache das Ganze so gut wie möglich. Hier kann ich mich frei entfalten und dem Ganzen meinen Style aufdrücken. Also, ohne Schnitt und Arbeit am Material geht hier nichts online.

Wieviel Zeit steckst Du also normalerweise in ein Video und wie entsteht es? Drehst Du eher „freestyle“ oder mit einem Script, welches Du Dir zuvor zusammengestellst?

Was das angeht, ist es der pure Freestyle. Ich nehme meist die Details vorher auf und speichere das ab. Ja, das klingt nach mehr Arbeit aber es gefällt mir so. Danach mache ich die Frontkamera an und rede einfach drauf los. In dem Moment wo ich auf Aufnahme drücke, denke ich nicht mehr groß nac,h sondern rede einfach drauf los. Ohne großen Plan oder andre Hintergedanken. Am Ende setze ich dann alles zusammen – wie oben beschrieben. 😊

Hast Du eine Top 3 Deiner eigenen Videos, die man unbedingt gesehen haben sollte?

Eigentlich nicht, denn alle Videos sind komplett unterschiedlich und somit alle irgendwie sehenswert. Mal lustig und verrückt und mal auch ernster. Manchmal setze ich mich selber hin und schaue alle Videos an, mit einem Gin Tonic in der Hand und guten Erinnerungen im Herzen. Weil ich eben stolz bin und auch dankbar für das, was ich geschafft habe.

Apropos Internet: Hast du – neben Deinem YouTube-Kanal – noch eine Webseite, einen Shop, ein cooles Instagram- oder Facebook-Profil oder tolle Fotos auf Flicke? Was auch immer es ist, lass es uns und unsere Leser wissen.

Auf Instagram heiße ich „einfachtony“. Allerdings bin ich nicht so der Instagram-Typ,weil Instagram für mich ein reines Portal zur Selbstdarstellung ist. 80% der Menschen nutzen Instagram, um Aufmerksamkeit zu bekommen. Ich lade da aber eher ungerne etwas hoch, um Aufmerksamkeit zu bekommen, ohne etwas geleistet zu haben. Mein Profil dort ist ein wenig eingeschlafen. Es wird bei Instagram immer erwartet, dass man 24 Stunden am Start und erreichbar ist – aber das will ich gar nicht. Handys machen oftmals das Privatleben kaputt und zu viel Kommunikation schadet oft mehr, als dass sie einem nützt. Oft vergisst man sich selber dabei, oder die, die einem wichtig sind. Die Probleme anderer Leute sind nicht meine, habe selber genug. Auch habe ich wenig Zeit, um anderen dabei zuzuschauen wie sie ihren Tag online abbilden. Ich fülle lieber mein eigenes Leben mit Moment, die man gerne erinnert.

Wie geht es bei Dir weiter? Stehen noch coole Aktionen an oder planst du irgendwas, über das Du jetzt vielleicht etwas erzählen.

Ich plane gerade die Produktion Geräte. Ein eigener Verdampfer und ein Starter Kit. Mehr sage ich dazu nicht. Wir arbeiten schon seit einem Jahr an diesem Projekt, damit es einfach perfekt wird. Kein 0815 oder nur ein Verdampfer wie jeder andere. Meine eigenen Sachen sollen einfach besonders sein.

Hast Du noch irgendeine Message an die Leser dieser Seite und an die BangJuice Community allgemein? Jetzt wäre der Moment, das alles loszuwerden!

Jeder sollte sein Leben so leben, wie es für ihn richtig scheint. Achtet nicht auf das was andere sagen. Hört nicht darauf, wie Menschen euch sehen wollen. Tut das was ihr wollt. Solange ihr euch gut fühlt und klarkommt, ist alles gut. Nutzt die Dinge zu eurem Vorteil, wenn sie euch Spaß machen. Aber lasst euch nicht manipulieren. Ich kenne das noch aus der Vergangenheit und bin froh, dass ich das ändern konnte. Hätte ich damals auf das gehört, was andere gesagt haben dann wäre ich jetzt nicht da wo ich bin.


TNYVPS Tony Vapes Interview

Interview: Ein paar Fragen an Tony Vapes aka EinfachTony!

Hallo Tony!

Vielen Dank für Deine Zeit. Mit Interesse habe ich vor diesem Interview ein bisschen recherchiert und geschaut, welche Fragen man Dir stellen könnte, die unsere Besucher und die BangJuice Community interessieren könnten. Schauen wir mal, dass wir das Ganze hier spannend wie möglich gestalten.

TNYVPS Tony Vapes Interview
Willkommen zu Teil 1 unseres Interviews.

Sei doch so nett und stell Dich unseren Leser und der Community von BangJuice einmal vor.

Mein Name ist Tony. ich bin 28 Jahre alt und komme aus dem gemütlichen Wendelstein unterhalb von Nürnberg und betreibe den YouTube KanalEinfachTony“. Ich präsentiere meinen Zuschauern brandneue E-Zigaretten, teste Liquids und Aromen und bringe Menschen durch meine leicht verpeilte Art unbeabsichtigt immer wieder zum Lachen. Ich kann mich nicht als reiner „Produkttester“ hinstellen, da dies nie meine Idee oder mein Plan dahinter war. Viel mehr geht es mir bei dem Ganzen darum Spaß zu haben! Man kann sich bei mir sowohl über Technik und Praktiken informieren, sich inspirieren lassen und währenddessen einfach einen „Push“ an guter Laune bekommen 😊

https://www.youtube.com/watch?v=vd4hxMW82pI

Jetzt, wo wir uns besser kennen, würden wir auch gerne mehr über eventuelle Hobbies oder darüber erfahren, was Dich ausmacht? Was machst Du gerne?

Ja ich habe tatsächlich auch Hobbys. Ich bin aber nicht der Typ, der wie Viele vielleicht Fussball spielt oder ins Fitness-Studio geht. Ich habe bereits zwei Kinder, die schon genug meiner freien Kapazitäten in Anspruch nehmen. Darüber hinaus fasziniert mich alles, was sich rund ums Auto dreht! Ich fahre seit je her gerne Sportwagen und verbringe viel freie Zeit in der Garage. Meine Kinder stehen bei mir aber immer an erster Stelle und gemeinsam mit meiner Freundin sind Unternehhmungen mit den Kindern und unserer Hündin am Ende das größte „Hobby“ von allen.

Wie bist Du zum Dampfen gekommen? Hast Du zuvor normal geraucht? Wie war Dein Weg bis hierher? Was waren die Gründe?

Tatsächlich war das ein Zufall. Ja, ich habe sehr viel geraucht. Ich war einige Jahre als Baggerfahrer tätig und unter Anspannung – z.B. wenn wir Häuser oder Brücken abgerissen haben - sind die Zigaretten gerne mal wie am laufenden Band durch meine Lunge gejagt worden.

Ich habe irgendwann die Liebe zur Shisha entdeckt und habe gemeinsam mit meinem Kumpel Manu so einen richtigen Lifestyle entwickelt - und später sogar das Rauchen damit aufgehört, weil man sich so auf die Shisha am Abend gefreut hat.

Jedoch kam mein Kumpel eines Tages bei mir an und hatte sich eine E-Zigarette gekauft und wollte mir zeigen das dies noch „cooler“ ist als Shisha rauchen. Ich war sofort Feuer und Flamme und habe mir ebenfalls eine günstige E-Zigarette gekauft.

Damals war das eine Kangertech Subox mit dem Subtank Mini. Es hat mir dann so viel Spaß gemacht, dass ich mich tiefer mit der Thematik beschäftigt habe - bis irgendwann sogar mein Kumpel nicht mehr so mitziehen konnte. Bei jedem Thema, das mich interessiert, hinterfrage ich alles, versuche Dinge zu verstehen und so gut wie alles darüber in Erfahrung zu bringen. So kam dann eines zum anderen und ich war Dampfer!

TNYVPS Tony Vapes Interview

Ist Nikotin bei Dir noch ein Thema oder dampfst Du nur, weil es Dir schmeckt?

Nikotin ist bei mir immer noch ein Thema. Ich habe auch nie versucht, davon wegzukommen. Das synthetische Nikotin ist zwar ein Suchtmittel, allerdings weiss ich es nichts ist was meinem Körper nachweislichen Schaden zufügt. Allein der Grundgedanke, nicht abhängig zu sein, ist für mich kein ausschlagebender Punkt.

Lieber bin ich abhängig von einem künstlichen „Flash“ als von Gift in Zigarettenrauch. Zigaretten tragen nachweislich Antidepressiva-Stoffe in sich und das ist es was es so schwer macht damit aufzuhören. Und weil ich davon weg bin und kein Mittel oder Gift brauche um mich für einen kurzen Moment „gut“ zu fühlen, ist es mir auch völlig egal ob ich Nikotin brauche. Damit kann ich leben. Ich höre auch nicht auf Bier zu trinken nur weil es Alkohol enthält. Ich mag es, es schmeckt mir und darum trinke ich es. Wie viele Millionen andere Menschen auch 😉 Ich werde bald 30, bin topfit, habe ein sehr gutes Blutbild, eine gesunde Leber und intakte sehr gute Herz-Kreislauf-Funktionen, auf welche ich mich vor kurzem erst habe testen lassen.

Welche Geräte nutzt Du? Wie sieht Dein Equipment aus?

Ich nutze alles was ich bekomme. Das ist sehr viel 😉 Allerdings bin ich seit fast einem Jahr MTL Dampfer! Viele Leute hassen Pod Systeme, aber ich habe dadurch noch mehr Liebe zum Dampfen entwickelt. Am liebsten nutze ich die Uwell Caliburn Koko! Und darin dampfe ich am liebsten 20mg NicSalts. Für mein Büro habe ich dann MTL RTA´s oder MTL Fertigcoil Tanks wie den Nautilus GT.

TNYVPS Tony Vapes Interview

Was verbindet dich mit BangJuice?

Ich kann mich mit Bangjuice identifizieren! Bangjuice ist bunt, laut und weckt Aufmerksamkeit! Kein 0815 wie die meisten anderen. Und weil ich auch so anders bin, passt das irgendwie zu mir. Die haben immer neue Ideen an Geschmäckern und zu allem gibt es einen Hintergrund, eine Geschichte oder eine Thematik (bspw. die AREA51 Story oder die Aktion mit Little Caprice auf auf der Venus). Die Jungs sind einfach cool drauf und alles was die machen hat eine eine Story dahinter. Die präsentieren sich in der Öffentlichkeit und sind einfach echt. Authentisch. Ehrlich. Das macht die Firma auch so einzigartig. Mal abgesehen davon, dass fast alle Aromen von denen echt gut schmecken.

Welche Aktion von BangJuice hast Du am meisten gefeiert!? Events, Messen, etc.

Eigentlich alles was die Jungs so starten. Ihr Auftreten als Crew und Firma, die Werbung und ihre Aroma-Storys. Die Messe-Stände und -Aktionen sind auch immer wild. Einfach alles!

Welche sind deine 3 „most favourite“-Liquids auf dem Markt?

BangJuice – Infrablack Fresh
TNYVPS – Fifty Vapes of Grape
Nicsalts – Egal welche! Alle irgendwie gut!

Wenn wir nur nach BangJuice fragen würden: Was wären hier deine liebsten Aromen? Egal, ob Limited Edition oder ganz normaler Release. Wir sind gespannt!

BangJuice - Infrablack Fresh
BangJuice - Area 51
BangJuice - Tropenhazard Wild Mango


BangJuice Community Interviews

Hallo zusammen!

Viele hundert Mitglieder zählt unser neues BangJuice Forum schon, doch eigentlich brauchen wir euch alle dort. Denn wenn sich die Gesetze und Regeln auf Facebook und Co. irgendwann einmal ändern (sollten), wäre dies ein geeigneter Ort, um als Community aktiv weiter miteinander in Kontakt zu stehen. Denn dort sind wir der Chef, und dürfen dort tun und lassen was wir wollen - z.B. einen Marktplatz anbieten, den ihr aktiv nutzen könnt.

Ab 18 Jahre kann sich jeder, der sich für E-Zigaretten, die vielen Aromen auf dem Markt - auch jenseits des Angebots von BangJuice - und unseren gesamten Lifestyle interessiert, anmelden und dabei sein. Selbst wenn ihr jetzt noch denkt, dass es vielleicht unnötig sein dürfte - eine Anmeldung dauert nicht lange und wir haben immer die Chance mit unsere BangJuice-Community in Kontakt zu bleiben. Egal, was in Zukunft passiert - oder auch nicht.

Im Forum gibt es eine Vorstellungsrunde. Dort könnt ihr euch vorstellen und miteinander kommunizieren. Da dies schon recht gut ankam, haben wir uns aber noch etwas Spannendes überlegt. Unter unseren Freunden, Follower und Kunden sind jede Menge spannender Typen, die sich gerne mal vorstellen und Gleichgesinnte kennenlernen würden.

Interview & Verlosung [Update: 10.05.2020]

Darum haben wir ein Community-Interview zusammengestellt, welches ihr euch weiter unten herunterladen könnt, um die Fragen in Ruhe zu beantworten. Die ersten 20 von euch, die uns das Interview zurückschicken und noch ein Foto dazu legen, damit wir möglichst viele von euch auf unserer Seite vorstellen können, bekommen safe 1x2 Liquids nach Wahl von uns.

Wenn ihr dann noch im BangJuice Forum hier angemeldet seid, wäre das super gut! Bis jetzt haben sich dort schon mehr als 700 Mitglieder eingetragen.

Wir von BangJuice haben mit dem neuen Forum und dem neuen Blog-Design viel dafür getan, dass ihr euch bei uns wohlfühlt. Unter anderem stellen wir nach und nach einige unsere Mitarbeiter vor, die bei BangJuice wichtige Jobs erledigen und das Ganze am Laufen halten. Einfach, damit ihr uns auch kennenlernt.

Wichtig: Ihr müsst nichts beantworten, was ihr nicht beantworten wollt. Wenn euch eine Frage zu persönlich ist oder nicht gefällt – einfach offenlassen. Alternativ dürft ihr diese auch umformulieren oder als Nummer 12 eine eigene Frage an euch selber stellen, die ihr gerne beantworten würdet - und die wir so nicht gestellt haben ;-)

Download:

Interview [Word]       Interview [PDF]

Das fertige Interview schickt ihr bitte ab sofort an blog@bangjuice.cloud

Wir freuen uns sehr über eine rege Teilnahmebei dieser Aktion.

Bleibt gesund! Bleibt zuhause!


Michael Pawlik BangJuice Vertrieb Interview

Team-Interview: Michael Pawlik

Wie heißt du und wie alt bist du?

 Mein Name ist Michael und ich bin 33 Jahre alt.

Welchen Job hast du als Teil des BangJuice Teams?

Ich bin für den Vertrieb zuständig und kümmere mich um Großhändler so wie Einzelhändler. Durch meine Mithilfe kommt Bangjuice in die Läden vor Ort. Unter anderem bin ich für unser Versandteam und die Anfertigung unserer OEM Basen verantwortlich.  Da ich eine langjährige Freundschaft mit der Geschäftsführung pflege und mir viel an der Firma liegt, übernehme ich auch Tätigkeiten außerhalb meines Aufgabengebiets. Bevor ich in den Vertrieb berufen worden bin, war ich in einem unserer Läden als Storemanager tätig und habe dabei geholfen, die Smokeria Mainz mit aufzubauen.

Dampfst du selber?

Ich habe mit dem Dampfen 2017 begonnen, da ich durch den beginn bei Bangjuice auf das Dampfen aufmerksam geworden bin. Komplett rauchfrei bin ich seit November 2019. Seitdem dampfe ich ausschließlich.

 


Welche „E-Zigarette“ - also welchen Akkuträger und Co. - benutzt Du privat?

Durch das Arbeiten in einem unserer Stores habe ich fast jeden Akkuträger und Verdampfer schon einmal durch. Aktuell pendel ich zwischen der Wismec Gen 3 Dual mit einem Crown 4 und der blu mit Podsystem.

Was sind deine drei Lieblingliquids?

Sehr gut schmeckt mir unser Charlie Delta, welches ich immer suchte, wenn wir auf Messen unsere Tester aufgestellt haben. Unser neues Minze Honig (Master Mint) finde ich perfekt für MTL-Geräte. Dafür hole ich auch ab und zu mal die Caliburn aus dem Keller. Ansonsten nerve ich auch gerne mal unseren Miraculix Stefan, den Meister der Aromen, solange bis er mir was zaubert, dass ich dann probieren kann. Erst dann hat der Gute wieder Ruhe vor mir. ;-)

Checkt unbedingt auch das Interview mit ihm ab, welches wir hier im BangJuice Blog kürzlich erst veröffentlicht haben.


Das große BangJuice Interview!

Vielleicht habt ihr es bereits gelesen, unser Interview, welches Dominik den Freunden von HYPES ARE US (hypesRus.com) über uns, unser Unternehmen und unsere Produkte gegeben hat. Über den Link oben gelangt ihr direkt zu den Kollegen, die den Text dort auf ganze drei Artikel aufgeteilt haben.

Hier nun unser großes Interview. Für euch zum Nachlesen:

Hallo Dominik. Danke, dass Du die Zeit für dieses Interview gefunden hast. Wir kennen uns ja jetzt schon locker 10 Jahre und es war mir ein ehrliches Anliegen, Dir ein paar Fragen über Deinen Job und eure Firma zu stellen. Am besten stellst Du Dich mal kurz vor, damit unsere Leser wissen, wer Du bist.

Hey, Chris. Mein Name ist Dominik Burda. Ich bin 33 Jahre alt und habe – genau wie Du auch – meine berufliche Karriere im Hip Hop begonnen. Wir haben damals zum Beispiel den ersten Online-Shop für HipHop-Textilien eröffnet und Brands verkauft, die man zuvor nur in Musikvideos aus den USA gesehen hat. Urban Boyz nannten wir das Ganze. Dafür sind wir regelmäßig zu den Großhändlern nach New York geflogen, um dort im Fashion District Ware einzukaufen und nach neuen Brands Ausschau zu halten. Marken wie Sean John, Phat Farm, Akademiks und Co. hatten zu dieser Zeit keinen eigenen Vertrieb für Europa oder gar Deutschland. Klar, dass es da ein enormes Interesse gab. Rap war damals das ganz große Ding – auch medial – und die Kids wollten einfach so aussehen wie ihre Stars und ihnen nacheifern.

Was kam dann?

Auch haben wir „Sizzurp“ vertrieben. Ein Getränk, welches die Rap-Gruppe „The Diplomats“ auf den Markt gebracht hatte. Man gab dem Ganzen damals einfach den Namen eines eigentlich zweifelhaften Cocktails aus verschreibungspflichtigem Hustensaft, Limonade und zerkrümelten Bonbons, der in den USA gerne bei Partys gereicht wurde. Das Ganze kam dann als harmloses Kaltgetränk durch uns nach Europa. Auch wenn es harmlos war und nichts mit dem originalen Mix zu tun hatte - die Kids flippten förmlich.

Später haben wir uns auch mit „Grills“ beschäftigt. Hierbei handelt es sich um ein Schmuckstück, das man sich über oder auf die Zähne steckt. Eine ganze Zeit lang waren die Teile bei Rappern in den USA echt beliebt. Und damit gab es auch bei uns ein stetig steigendes Interesse an den Teilen.

Ok! Ihr habt das Rap-Game ja komplett durchgespielt und wirklich jeden Trend erkannt.

Ja, danach wurde es etwas ruhiger. Es folgte der Vertrieb von Ed Hardy und anderen Marken von Designer Christian Audigier, der sich zuvor die Rechte an Hardys Lebenswerk gesichert hatte. Die Designs gingen durch die Decke, auch hier wollte am Ende jeder eine Cap mit dem Logo des ehemaligen Tätowierers und Künstlers tragen.

Egal, ob Hip-Hop-Fashion, Accessoires oder Designer-Klamotten. Das alles war vor 10 Jahren doch ein riesiges Business, oder?

Ganz genau. 2009 waren wir einer der größten Powerseller auf eBay. Das ist jetzt über 10 Jahre her. Heute ist das natürlich alles viel einfacher eine Connection nach Asien oder in die USA aufzubauen oder ein eigenes Produkt herstellen zu lassen. Damals musste man schon ideenreich sein und eine Menge dafür tun, um so erfolgreich zu sein. Aber wem erzähl ich das.

Wir kennen uns schon seit vielen Jahren, was daran liegt, dass Du mit Deinen Jungs zusammen auch mal ein recht spannendes Fashion-Label aufgezogen hast, welches über Jahre immer wieder von sich reden gemacht hat. Hast Du Lust uns ein wenig darüber zu erzählen?

Richtig. Mit unserer eigenen Marke Cocaine Cowboys haben wir dann den Modemarkt auf eigene Faust erobern wollen. Hier war der Name Programm, gab es doch eine Dokumentation über den Drogenimport und die mit sich bringenden Konflikte innerhalb des Drogenmilieus in Miami (Florida) während der 1970er und 1980er Jahre. Scarface, Miami Vice und all diese Klischees haben wir in unseren Design – und besonders in unserem Marketing vereint. Das haben wir damals so gut und innovativ aufgezogen, dass manch einer hinter unserem Label und der Bar in Berlin-Kreuzberg – die wir später eröffneten – einen echten und zwielichtigen Background erkannten. Alles richtig gemacht, oder?

Ja, ich erinnere mich an unser Kennenlernen. Das war ja damals und ich muss gestehen, dass ich euch einige Sachen, die ihr da so gemacht habt, echt abgenommen habe. Aber wie kommt man von der Mode-Branche zu E-Zigaretten, Liquids und der Produktion dieser Produkte?

E-Zigaretten wurden für uns in dem Moment interessant, als wir mit dem Rauchen aufhören wollten. Schnell wurde uns klar, dass dieser – damals noch recht überschaubare -Markt eine Menge an Potential birgt. Damals haben wir dann den ersten Smokeria E-Zigaretten Store eröffnet – von denen es aktuell bereits sechs Stück gibt.

Vor etwa drei Jahren haben wir dann BangJuice® gegründet weil wir in der „Vaping“-Szene, die immer weiter wuchs, etwas vermisst haben. Zum einen gute eigene Aromen, ausgefallene Geschmäcker und jemanden, der das Ganze hier in Deutschland nicht ganz so ernst nimmt. Wir wollten einfach eine Marke gründen, die sich nicht nur selber um die besten Produkte kümmert, sondern auch eine Art Label, welches für den Lifestyle unserer Kunden und der ganzen Community steht.

Ist das Team noch dasselbe? Seid ihr immer noch dieselben Jungs, die damals gemeinsma gestartet sind?

Eigentlich schon. Uns drei verbindet eine zehn Jahre lange Freundschaft. In dieser Zeit haben wir schon jede Menge Projekte realisiert. Mal alle zusammen und manchmal auch nur zwei von uns oder einer alleine. Aber Kumpels waren wir immer.

Neben mir sind das Tomasz „Tomek“ Przybyiski und Nino Albers. Tomek war es, der durch einen Freund die erste richtige und auch ordentlich funktionierende E-Zigarette in die Hände bekam. Seine ersten Erfahrungen zu diesem Thema waren nämlich alles andere als positiv gewesen. Doch danach änderte sich alles. Parallel zu seinen anderen Unternehmen begann er mit dem professionellen Import der Produkte. Gutes Feedback aus seinem Umfeld und erste Verkäufe im Internet hatten dann die Eröffnung des ersten Smokeria Shops zur Folge. Kurz darauf wurde ich Teil des Teams, später folgte dann Nino. Der Rest ist Geschichte und führte uns hierher.

https://stadtleben.de/wiesbaden/news/2015/07/03/dampfer-shop-smokeria-eroeffnet-in-wiesbaden/

Nino ist ebenfalls Mitinhaber von Bangjuice und Smokeria, agiert aber eher aus dem Hintergrund heraus. Dabei hat Nino schon eine ganze Menge spannender Sachen gemacht, die ich hier gar nicht alle aufzählen kann. Sein Verhandlungsgeschick, seine Zuverlässigkeit und die Vielzahl hochkarätiger Kontakte machen ihn zu einem wichtigen Mitglied unseres Teams. Nur soviel: Nino war immer da und mit verantwortlich dafür, dass es gut oder noch besser lief. Egal, ob in seinen eigenen Jobs und Unternehmen oder aber wenn wir beiden zusammen etwas auf die Beine gestellt haben. Wie bereits erwähnt, waren wir bereits 2008 einer der umsatzstärksten eBay-Powersellern ganz Europas. Aber auch der Aufbau unseres eigenen Vertriebsunternehmens für Mode und Accessoires, die Gründung von Cocaine Cowboys inklusive Bar in Berlin und diverse andere Aktivitäten gehen mit auf sein Konto. Bei BangJuice® hält er uns – also seinen Partnern und auch dem Team - stets zuverlässig den Rücken frei und ist bis heute für unser Wachstum mitverantwortlich. Egal, ob in den Bereichen Finanzen, Struktur, Organisation, Personal oder Rechtsfragen. Guter Mann und Freund, der Nino.

BangJuice® nennt sich euer Label und mit dem macht ihr gerade richtig auf euch aufmerksam. Aber nicht nur mit klassischer Werbung – wie andere Unternehmen – sondern mit Community-Arbeit, sehr gutem Service und einer Nähe zu euren Kunden, die ich so nur selten bei einem Unternehmen gesehen habe.

Unsere Community ist absolut essentiell und auch wichtig für unser Unternehmen. Aber auch für uns. Denn ohne das freundschaftliche Feedback und Miteinander würde uns das Ganze weitaus weniger Spaß machen. Begonnen hat das Community-Ding eigentlich schon nach der Eröffnung des ersten Ladens. Wir haben uns immer schon viel Zeit für jeden Kunden genommen. Kaum jemand kannte sich damals mit den Geräten und den Aromen etc. aus. Gemeinsam haben wir uns dann da reingefuchst. Was folgte waren viele gute Gespräche, gemeinsame Abende im Store und – was das Beste ist – auch Freundschaften. Ein Großteil unseres Teams ist auf diesem Wege zu uns gekommen. Wir haben einfach die ehemaligen Kunden, die zu Freunden wurden, ins Team geholt. Diese Art der Kommunikation, des netten Umgangs miteinander – kurz: die Community – haben wir dann in die digitale Welt übernommen und auf Facebook direkt – neben einigen anderen Seiten – auch eine Fan Community gegründet, in der wir bis heute den aktiven Kontakt pflegen, regelmäßig Gewinnspiele und Aktionen organisieren, Influencer suchen und den freundschaftlichen Kontakt mit unseren Leuten leben.

Zu euren Produkten, also euren Liquids. Entwickelt ihr diese selber, die Mischung die Geschmäcker und wo verkauft ihr sie überall?

Zur Erklärung und zum besseren Verständnis: Wir entwickeln diese selber. Vor einigen Jahren hatte man da auch kaum eine andere Wahl, als sich selber hinzusetzen und eigene Liquids zu kreieren. Früher – nachdem die ersten Geräte auf den Markt kamen – waren so gut wie alle Liquids selbstgemacht. Auch wenn es mit heutigen Standards nicht mehr zu vergleichen ist, lief es genauso ab. Man mischte die Grundstoffe Propylenglycol und pflanzliches Glycerin mit einem Lebensmittelaroma und Nikotin und hatte so ein fertiges Liquid. Die Produktentwicklung ist heute natürlich viel komplizierter. Unsere Geschmäcker und Aromen werden über Monate in unserem Labor entwickelt. Wir arbeiten mit Herstellern von Grundstoffen aus der ganzen Welt zusammen und haben es so geschafft, einen absolut eigenen Geschmack zu kreieren. Genau das mögen unsere Kunden. Wir sind da nämlich richtig gut. Aus diesem Grund haben wir auch damit begonnen, Produkte für andere Firmen zu konzipieren. Es spricht sich halt schnell rum, wenn man professionell arbeitet und das ganze Programm bieten kann.

Wir verkaufen unsere Produkte mittlerweile in ganz Europa, aber auch nach Australien oder China. Hier in Deutschland führen gut 1500 Läden unser Portfolio, welches aktuell aus über 50 Produkten besteht. Das macht einen natürlich stolz.

Das Thema CBD ist ja aktuell in aller Munde. Ihr seid auch hier aktiv, richtig? Warum ist CBD so interessant und es für ein Unternehmen wie BangJuice® so wichtig, auch dieses Thema anzugehen?

Dieses Thema wurde ganz stark von unserer Community nachgefragt. Und wir haben reagiert. Immer mehr haben sich Liquids mit CBD gewünscht und fanden auf dem Markt kaum Produkte, die schmeckten. Der Hintergrund hier ist, dass CBD bei diversen Krankheiten und körperlichen Problemen helfen soll. Bei Unruhe zum Beispiel oder Schlaflosigkeit und vielem mehr. Der Bedarf war also da und immer mehr Kunden haben eben diese Liquids, welche ihnen im besten Fall sogar helfen konnten, nachgefragt. Es dauerte nicht lange bis hier die ersten Produkte auf den Markt kamen, die aber – wie ich bereits erwähnt habe – nicht wirklich schmeckten. Daran haben wir gearbeitet und mit BangJuice® CBD eine schmackhafte Alternative angeboten. Der Erfolg gibt uns Recht und wir werden auch dieses Thema in Zukunft konsequent weiter verfolgen und unser Angebot stetig erweitern.

Apropos Produkte: Tastefuel. Erzähl mir doch bitte mehr über euer neues Baby und wo genau der Unterscheid zu dem liegt, was ihr zuvor gemacht hat.

Tastefuel® ist unsere zweite Marke und eigentlich das genaue Gegenteil von BangJuice®. Auf der einen Seite die laute actiongeladene Marke – also BangJuice® - die von unseren Kunden eher in größeren E-Zigaretten benutzt wird. Auf der anderen Seite dagegen Tastefuel, dass etwas sanftere Gegenstück, das in kleinen E-Zigaretten und Pod Systemen genutzt wird.

Bei den vielen verschiedenen E-Zigaretten gibt es natürlich auch viele Varianten. Man kann riesige Dampfwolken damit werfen, ähnlich wie bei einer Shisha, oder genüsslich – ähnlich einer Zigarette - mit kleiner Rauchentwicklung dampfen. Ein Großteil der Geschmäcker auf dem Markt und in unserem Sortiment ist aber eher für große Geräte. Aus diesem Grund haben wir uns dem Thema angenommen und heraus gekommen ist Tastefuel®

Gewinnspiele, Spendenaktionen, Release-Partys auf Musikfestivals, Support von Influencern aller Art – habe ich etwas vergessen? Wieso ist diese Form von Marketing und Community-Building so wichtig für euch?

Ich würde sagen der Erfolg unserer Firma kommt – wie bereits erklärt – durch die Nähe zu unseren Kunden und Fans. Durch diese ganzen Aktionen für unsere Community, realisiert von unserem Team auf das wir uns fast blind verlassen können, haben wir uns in eine angenehme Position gebracht, in der wir uns sehr wohl fühlen. Das Ganze hier gleicht nämlich eher einer Familie und unser Anspruch war immer, dass das Miteinander stimmt. Morgens zur Arbeit zu gehen ist für mich persönlich etwas Schönes, denn ich treffe dort Menschen, die ich mag, mit denen privat auch mal ein Bier trinke oder mich gerne unterhalte. Und genau bei solchen gemeinsamen Abenden oder in unseren Gesprächen entstehen Ideen für diese Aktionen. Jeder steuert am Ende etwas bei und macht das Ding rund. Am Ende erkennt man das dann an unseren Produkten und Ideen, dem Umgang mit unseren Kunden und auch unserer ganzen Produktivität.

Für mich ist das Kundenservice, Community-Arbeit und die Pflege familiärer Strukturen in einem. Und das scheint sich auszuzahlen. Nach nur wenigen Wochen in eurer Community auf Facebook ist mir klar, dass viele eurer „Kunden“ eher Freunde sind, die euren stetig steilen Weg nach oben unterstützen und oftmals viel dafür tun, dass BangJuice® als deutsches Start-Up den Respekt und Stellenwert bekommt, den es verdient.

Ganz besonders spannend finde ich eure Promo-Aktionen, die ihr euch ausdenkt und organisiert, um neue Produkte zu. Egal, ob hochwertige Holzboxen oder kleine Tresore, die ausgewählte YouTuber bekamen, um sie gemeinsam mit ihrer Community zu öffnen. Wer lässt sich das bei euch einfallen?

Meist erarbeiten wir diese Aktionen und Limited Editions in unseren Kreativ-Meetings, die wir regelmäßig ansetzen. Aber auch im Arbeitsalltag – oder beim Bierchen nach Feierabend. Egal, wo und wie. Hauptsache die Ideen gehen uns nicht aus. Da hier wirklich jeder mit Herzblut dabei ist, entsteht so etwas oftmals ganz von alleine. Hier wird viel gelacht und auch Quatsch gemacht. In solch einem kreativ positiven Umfeld entstehen Ideen einfach schneller. Jemand sagt etwas, ein anderer Mitarbeiter greift das Gesagte auf und fügt der Idee noch eine Komponente hinzu. Am Ende stehen wir vor einer neuen Werbeidee und wissen, dass wir alle daran beteiligt waren.

Das beste Beispiel ist unsere Sonder-Edition „Schleudertrauma“, die wir auf der Erotikmesse Venus veröffentlicht haben. Wenn man mal drüber nachdenkt, passt der Name ja auch irgendwie, oder? [lacht]. Am Anfang haben wir nur darüber gelacht, wenn solche Sprüche kamen. Aber mit der Zeit erschien es uns gar nicht so blöd, weiter darüber nachzudenken. Am Ende hatten wir dann unseren Stand auf der Venus, ein eigenes Aroma, das es nur dort zu kaufen gab und jede Menge Spaß. Besonders bei der Findung des passenden Namens für unser exklusives Venus-Produkt haben wir im Vorfeld sehr viel Spaß gehabt. Könnt ihr euch vorstellen, oder? Unser Dank geht an dieser Stelle raus an Alex von Liquidwerk für den Namen. Ach, übrigens: Die 6969 Flaschen waren nach gut 48 Stunden komplett ausverkauft. Darüber hinaus haben wir sogar den Venus Award für das innovativste Produkt gewonnen. Und das ganz ohne körperliche Anstrengungen und ohne überhaupt aus der Szene zu kommen. Noch Fragen?

Hier übrigens unser Venus-Video aus dem Jahr 2018.

Klar, dass bei so viel Engagement und Wachstum auch manchmal Dinge nicht so laufen, wie ihr es euch gedacht hättet, oder?

Oh, ja! Kürzlich erst hatten wir unseren ersten Shitstorm. Ein falscher Satz eines frisch angestellten Mitarbeiters, der vielleicht nicht den allerbesten Tag hatte, reichte aus, um uns die geballte Negativkraft des Internets spüren zu lassen. Das haben wir nicht kommen sehen. Dennoch konnten wir das Ganze als sehr wichtige Erfahrung verbuchen, die uns am Ende sogar weitergebracht hat. Zuerst haben wir nämlich versucht, das Ganze zu erklären und offen mit den Kritikern zu kommunizieren. So wie wir es eigentlich immer tun. Wir sind keine Maschinen und bei uns passieren auch Fehler. Aber sicher nicht aus bösem Grund. Uns ist dann aber schnell klar geworden, dass es hierbei oftmals nur darum geht, dem Gegenüber seine Macht zu demonstrieren und gar nicht wirklich darum, einen Missstand aufzuzeigen oder etwas ändern zu wollen. Am wenigsten scheint bei einem Shitstorm der Dialog gewünscht zu sein, denn der würde den Initiatoren des Ganzen die Macht nehmen. Es ist dann schwer so etwas unter Kontrolle zu bekommen. Am Ende muss man es aushalten und darauf hoffen, dass den Leuten von alleine klar wird, dass der streitsüchtige Troll, der das Ganze losgetreten hat, eigentlich nur Aufmerksamkeit wollte. Uns hat das Ganze echt zugesetzt. Da macht man 99,9% seiner Arbeit richtig und doch schafft es ein einziger unzufriedener Mensch mit Geltungsdrang, solch eine Welle zu machen. Ja, unser Mitarbeiter hat sich nicht korrekt verhalten. Keine Frage. Aber muss man dann gleich die ganze Firma und unser ganzes Team durch den Dreck ziehen? Ja, die BILD Zeitung arbeitet seit Jahrzehnten nach diesem Prinzip und ja, manche Menschen stehen drauf, plötzlich ein bisschen Macht zu haben und Staub aufzuwirbeln. Geschenkt. Trotzdem glaube ich immer noch nicht, dass wir diejenigen sind, die das verdient haben. Aber gut.

Ihr macht viel richtig. Soviel steht fest. Aber gibt es nicht auch manchmal Situationen, in denen das Richtige für Kritiker trotzdem noch falsch ist?

Absolut! Es gibt natürlich immer Kritiker, die alles ins Negative drehen. Egal, ob berechtigt oder nicht. Das ist dann quasi der Beginn eines Shitstorms. Früher konnte man sich am Telefon beschweren oder einen Brief schreiben. Heute steht alles direkt im Netz. Aber was mich beruhigt ist, dass dort nicht nur das Negative steht – sondern fast nur positives und konstruktives Feedback. Andere Unternehmen bekommen im Netz nämlich oftmals nur Kritik ab, denn wenn alles ok war oder man sogar zufrieden ist, geht man als Kunde eher selten online und erzählt davon, wie positiv gerade alles ist. Bei uns ist das tatsächlich irgendwie anders und darauf bin ich stolz. Klar bekommen wir auch böse Kommentare, z.B. weil jemand nicht exakt das gewonnen hat, was er wollte oder weil sich das Internet mal wieder über irgendwas aufregt und uns das wissen lassen möchte. Das sind meist nur Kleinigkeiten, die wir natürlich versuchen zu beheben.

Aber weil das genauso ist, haben wir eine LOVE & HATE Magnetwand in unserem Büro angebracht, auf der wir positives und auch negatives Feedback sammeln. Wenn man sich mal abreagieren muss, schaut man auf die Seite mit den negativen Kommentaren und E-Mails. Wenn ich aber sehen möchte, dass es sich absolut lohnt seinen Job genauso zu machen, wie wir es machen, dann schaue ich auf die Seite mit dem positiven Feedback. Das spornt an und macht zufrieden.

Ok, aktuell stehen wir bereits bei satten sieben Seiten digitalem Text, knapp 3300 Wörtern und jede Menge Wissen über euch und euer Unternehmen, die Idee dahinter und eure Strukturen. Ich denke, mit diesem Interview kann man einen schönen und auch intensiven Einblick in das Unternehmen BangJuice® bekommen.

Aber eine Frage muss noch gestellt werden. Unbedingt. Und zwar: Was kommt als nächstes, was plant ihr und wohin geht die Reise mit BangJuice®, den Smokeria Stores, den Abkömmlingen wie TasteFuel® etc. Kannst Du uns da schon ein bisschen was erzählen?

Seid ihr auf Messen, Veranstaltungen und Events in diesem Jahr? Habt ihr Kleines oder Großes geplannt? Raus damit!

BangJuice® ist ja schon fast keine reine E-Zigaretten-Marke mehr, sondern verkörpert auch irgendwie einen Lifestyle, der über das reine Dampfen hinaus geht. Siehst Du ja an unserer großartigen Community und den vielen Aktionen, die Du weiter oben bereits erwähnt hast.

Natürlich haben wir da auch Ideen bezüglich anderer Produkte, die passen könnten. Ende Mai haben wir den ersten massentauglichen Release geplant, der über das E-Zigaretten-Ding hinaus geht. Ein großer Schritt, an dem wir bereits seit letztem Jahr arbeiten.

Darüber hinaus werden wir, nach der sehr erfolgreichen Zusammenarbeit mit Riot Squad aus England, weitere Kooperationen auf den Markt, die teilweise die Grenzen der „Vaping“-Industrie überschreiten werden. Seid also gespannt. Auch unser Merchandise – auf dessen Qualität wir sehr stolz sind – wird kontinuierlich fortgeführt. Viele unserer Kunden und Fans lieben ihr BangJuice® Merch. Das Interesse und der Bedarf sind da.

Wir sind natürlich auch wieder auf jeder wichtigen Messe vertreten, z.B. auf der „Hall of Vape“ – Ende Mai in Stuttgart - auf die wir alle so richtig Lust haben. Dort werden wir richtig Gas geben und das BangJuice® Ding hart feiern. Mit Supportern, Kunden, Fans und Freunden. Kommt vorbei! Besonders cool ist, dass unsere Freunde von Riot Squad und Liquidwerk zusammen mit uns auf einem Stand sein werden. Auch die 187 Straßenbande wird bei uns ihr eigenes Liquid präsentieren. Family Business, quasi. Das werden drei richtig spannende Tage.

Im Juli sind wir zudem auf dem „Tanz der Bässe“ Electronic Beach Open Air, in der Nähe unserer Zentrale. Für alle Interessenten, Fans und Kunden wird das eine sehr entspannte Möglichkeit, BangJuice® kennenzulernen. Einfach vorbeikommen und dabei sein.

Ok, das klingt ja stark nach Expansion, Weiterentwicklung und einer großartigen Zukunft für euch und euer Unternehmen. Dafür wünsche ich Dir – stellvertretend – nur das Beste und viel Erfolg. Danke, für Deine Zeit und dieses Interview.